Seminarbeschreibung:
Bei der B(io) I(mmun) G(en) Med(izin), abgekürzt, BI(G)Med, handelt es sich um einen medizinischen Ansatz, der sowohl diagnostisch als auch in der konkreten therapeutischen
Umsetzung seine Stärken entfaltet.

Besonders leistungsfähige biologische Testverfahren unterstützen den diagnostischen Zweig der BI(G)Med. Hierbei geht es in erster Linie darum, zelluläre Störungen, die zu einer Beeinträchtigung der Homöostase führen können, so früh wie möglich zu erkennen. Pathologische Veränderungen oder auch Anomalien werden schneller einer entsprechend ausgleichenden oder auch vorbeugenden Behandlung zugeführt. Eine besondere Domäne der BI(G)Med ist dabei die Begleitung und Behandlung chronischer Erkrankungen. Die wichtigen biologischen Parameter werden mittels entsprechender Blutuntersuchungen ermittelt. Zertifizierte Fachlabors führen diese Untersuchungen durch. Die Interpretation der Ergebnisse übernehmen speziell dafür ausgebildete TherapeutInnen.
Zum einen geschieht dies über ein Serumproteinprofil, bei dem gewisse Proteine bestimmt werden und das einen breiten Überblick auf das humorale Immunsystem erlaubt. Zum anderen wird eine Lymphozytentypisierung erstellt, ein praktischer und präziser diagnostischer Schritt, der es ermöglicht, das Innere des zellulären Immunsystems kennenzulernen und seine interne Dynamik zu verstehen. Hier werden verschiedene Subpopulationen von Lymphozyten anhand ihrer Membranmarker bestimmt.

Anhand der Ergebnisse dieser zwei Messungen lässt sich die Diagnose recht schnell stellen und entsprechend behandeln.
Wie bereits aus dem Namen der Bio Immun (G)en Medizin abzuleiten ist, sind vor allem immunologische und genetische Vorgänge im Fokus der BI(G)Med. Jede chronische Erkrankung scheint - dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zufolge - eine genetische Komponente zu haben. Hier regulierend einzugreifen ist demnach unverzichtbarer Bestandteil eines jeden erfolgversprechenden therapeutischen Ansatzes. Unter Regulation in diesem Sinne ist jedoch keinesfalls eine Manipulation der Gene zu verstehen. Vielmehr geht es ausschließlich darum, die Expression der jeweiligen Information zu regulieren und damit in physiologische Bahnen zu
lenken.

Insbesondere die Moleküle der „microRNA“ scheinen in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung zu sein. Sie sind in der Lage, die sog. „Transkription“ der zellulären DNS in
den Chromosomen zu modulieren, was unter anderem auch die Möglichkeit eröffnet, die Expression einzelner Gene „abzubremsen“. Zusätzlich zu den microRNA-Molekülen werden eine ganze Anzahl anderer Moleküle verwendet. Gemeinsames Charakteristikum aller ist deren funktionelle Beteiligung an immunitären und genetischen Prozessen.

Info Video 1: Dr. med Gilbert Glady, Entwickler und Dozent der Bio-Immun-Gen-Medizin (BIGMed) und weitere Experten sprechen über die Einsatzgebieten und Stärken von BIGMed https://www.youtube.com/watch?v=6tHgbhaSeXo

Info Video 2: Dr. med. Gilbert Glady, Entwickler und Dozent der Bio-Immun-Gen-Medizin (BIGMed) spricht über den ganzheitlichen und völlig nebenwirkungsfreien diagnostischen und therapeutischen Ansatz der BIGMed: https://www.youtube.com/watch?v=D1j1iptijNQ

In Modul 3 lernen die Teilnehmer, das Tumorgeschehen besser zu verstehen und ihren Patienten eine regulierende, nicht-toxische Behandlung zu verordnen.


Inhalt Modul 3:

  • Tumorvorgänge: Tumorstammzellen, Epitheliale-Mesenchymale Transition (EMT), Tumorentwicklung, Neoangiogenese, Metastasierung, Krebsenergetik, MicroRNAs und Tumor
  • Biologische Werkzeuge, die uns zur Hilfe stehen
  • Derzeitige Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen der BI(G)Med
  • Beitrag der Mikronutrition
Material:
  • Video: ca. 5,5 Stunden
  • PP-Folien: 290 Folien

Referent: Dr. med. Gilbert Glady
Geboren in Straßburg (Frankreich), absolvierte er sein Medizin- und Psychologiestudium an der dortigen Universität und wirkte danach einige Jahre als Internist in einer Onko-Hämatologie Abteilung im Rahmen der Uniklinik Straßburg. An der Uni Besançon (Frankreich) absolvierte er ein dreijähriges klassisches Homöopathiestudium und sofort danach ging er weitere drei Jahren an die Uni Paris-Nord zum Studium der allgemeinen Naturheilkunde. Die entscheidende Wende kam im Jahr 1983 nach seiner Rückkehr als niedergelassener Arzt in die elsässischen Heimat. Die Begegnung mit dem belgischen Arzt und Homöopath Maurice Jenäer eröffnete die Möglichkeit klassische Homöopathie mit modernster Biologie zu vermischen.
In den Fußstapfen des belgischen Vorgängers kam es dann zur Entwicklung der Mikroimmuntherapie und später dann der eigenen BI(G)Med wo Genetik Immunologie, Homöopathie und Mikronutrition zusammentreffen.

Course plan

Onkologie